Ratgeber: Die besten Gehhilfen

Mit welcher Unterstützung kann ich mobiler bleiben?

Gehhilfen sind bei unterschiedlichen Beschwerden des Geh Apparates einsetzbar, um dem Betroffenen das Gehen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Die Art der Gehhilfe ist dabei abhängig von der Art der Behinderung. Für leichte Geh Beschwerden eignen sich Krücken, für etwas schwerere Beschwerden Gehhilfen und Rollatoren. Rollstühle werden eingesetzt, wenn das Gehen nicht mehr möglich oder nur sehr begrenzt möglich ist. Treppenlifte hingegen helfen den Betroffenen beim Überwinden von Treppen.

Mit einer Gehhilfe, ganz gleich welcher Art, kann der Betroffene seinen Alltag wieder mobiler gestalten. Die Auswahl ist hierbei sehr groß und bietet zahlreiche Modelle an unterschiedlichen Hilfsmitteln, die dazu beitragen, die Selbstständigkeit des Betroffenen zu erhalten. Die verschiedenen Gehhilfen sollen den Betroffenen mehr Sicherheit beim Gehen bieten und ihre täglichen Verrichtungen vereinfachen. Um die richtige Gehhilfe für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden, müssen Sie sich im Vorfeld deutlich vor Augen halten, wofür sie das Hilfsmittel benötigen.

Wir werden Ihnen im folgenden Text erklären, wann die Benutzung einer Gehhilfe sinnvoll ist und welche Auswahlmöglichkeiten für eine Gehhilfe Sie haben.

Worauf ist beim Kauf und Test zu achten?

  • Welche Art der unterschiedlichen Mobilitätshilfen brauche ich?
  • Was für Einschränkungen soll die Hilfe entgegenwirken?
  • Was wird von der Krankenkasse nach dem Kauf übernommen?

Die besten Gehhilfen zur Mobilität als Übersicht

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  • ♥ Krücken mit gepolsterten Griffen, die Hand- und Handgelenksschmerzen lindern.
  • ♥ Krücken mit bequemeren und hygienischeren Handstützen. Waschbare und austauschbare Polsterung.
  • ♥ Starke Aluminiumkrücken mit Griff und Ellbogen aus Silber und Polypropylen.
  • ♥ Packung mit 2 Krücken Gehhilfen für Erwachsene, höhenverstellbar mit 14 Vorschriften.

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Ratgeber: Die besten Varianten als Gehhilfe

1. Wann sollte eine Gehhilfe benutzt werden?

Eine Gehhilfe wird zur Unterstützung der Beweglichkeit bei körperlichen Einschränkungen eingesetzt. Wenn der behinderte Mensch Schwierigkeiten hat, fest auf seinen Füßen zu stehen, ist eine Gehhilfe eine wertvolle Hilfe.

Die Gründe für eine Behinderung in der Mobilität sind ebenso vielfältig, wie die angebotenen Gehhilfen. Sie reichen von altersbedingten Einschränkungen hin bis zur Stütze nach einem Unfall oder einer Operation oder als Hilfe bei der Regeneration. Die Gehhilfen helfen, die Bewegungsabläufe zu stabilisieren.

Je nach Art und Intensität der Behinderung, gibt es unterschiedliche Modelle zur Wahl. Diese werden in der Regel an die Belastung Ihrer Beine als auch an Ihre körperlichen Gegebenheiten angepasst.

In vielen Fällen werden die Kosten für die Gehhilfen von den Krankenkassen übernommen, solange ein Arzt die Notwendigkeit dafür auf einem Rezept bestätigt.

Mit zunehmendem Alter schwinden die Muskeln und eine Gehhilfe kann für ältere Menschen ein nützlicher Begleiter werden, damit sie im Alter weiterhin mobil und selbstständig bleiben können.

Wenn sich Senioren für eine Gehhilfe entschlossen haben, können sie aus vielen Möglichkeiten die für ihre speziellen Bedürfnisse passende Gehhilfe aussuchen.

Das kann ein klassischer Gehstock, ein Hilfsmittel zum Falten oder zum Zusammenstecken oder eine Gehhilfe mit Sitzmöglichkeit sein. Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten für Sie im folgenden Abschnitt zusammengestellt.

2. Verschiedene Arten von Gehhilfen

An Gehhilfen werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. Dementsprechend gibt es unzählige Arten von Gehhilfen.

Wir möchten Ihnen die unterschiedlichen Arten kurz vorstellen:

2.1 Unterarmgehstützen und Achselkrücken

Bei Unterarmgehstützen, umgangssprachlich einfach Krücken genannt, stützt man sich mit der Handfläche auf den Griff und bettet den Unterarm in eine Stütze. Das Körpergewicht wird beim Gehen auf die Gehhilfe verlagert und die Beine werden entlastet. Sie werden vor allem nach Operationen in der Rehabilitation benutzt, um den Heilungsprozess durch die Entlastung der betroffenen Körperteile wie Knie, Beine, Füße oder Muskeln zu entlasten. Sie können einzeln oder paarweise eingesetzt werden.

Sie sind auch bei Sportverletzungen eine temporäre Lösung, um schmerzende Körperteile zu schonen. Bei altersbedingten Beschwerden können Krücken auch langfristig eingesetzt werden.

Um Krücken optimal einsetzen zu können, müssen sie auf die Körpergröße und das Gewicht des Patienten abgestimmt sein. Viele Modelle sind höhenverstellbar von circa 70 cm bis rund 100 cm und können somit an verschiedene Körpergrößen angepasst werden.

Wenn diese Höhenregulierung nicht ausreicht, gibt es auch spezielle Ausführungen für große Nutzer. Weiterhin gibt es Krücken, die für stark übergewichtige Personen bestimmt sind. Bei diesen sind die Unterarmgehstöcke für eine maximale Belastung von bis zu 250 kg ausgelegt.

Die Krücken besitzen anatomische Griffe, die entweder als Soft- oder Kork-Variante angeboten werden. Die meisten Modelle verfügen über Reflektoren, sodass sie auch in Dunkeln gut sichtbar sind.

Bei der Achselkrücke wird das Körpergewicht über die Achselhöhle direkt auf die Krücke übertragen. Auf diese Weise werden die Beine und auch die Arm- und Handgelenke geschont. Achselkrücken sind empfehlenswert für Personen mit Gelenkproblemen, bei kürzerer Krankheitsdauer und um kürzere Distanzen zurückzulegen.

2.2 Klassische Gehstöcke

Gehstöcke entlasten die Gelenke und verleihen einen sichereren Stand bei altersbedingtem Muskelschwund oder bei eingeschränkter Beweglichkeit. Sie sind in vielen Ausführungen erhältlich. Sie bieten Stabilität und sind durch ihr leichtes Eigengewicht keine zusätzliche Belastung.

Viele Gehstöcke wiegen unter einem Kilogramm, können aber trotzdem mit einem Gewicht von bis zu 100 kg belastet werden. Sie sind vielseitig einsetzbar und sind bequem in der Anwendung.

Da der Gehstock ein täglicher Begleiter sein wird, sollte er den körperlichen Bedürfnissen entsprechen und sollte auch optisch zu überzeugen wissen. Gehstöcke sind in vielen Designs erhältlich. Sie können durch einen eleganten Perlmutt-Kopf oder durch einen sportlichen Derby-Griff überzeugen. Wenn sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet sind, bieten diese einen komfortablen Halt beim Gehen.

Auch die Stöcke selbst sind unterschiedlich. Einige Produkte haben einen fixen Holzschuss, andere lassen sich zusammenfalten. Letztere können bei Nichtbenutzung zusammengeklappt und sicher verstaut werden. Einige Gehstöcke sind mit besonderen Eigenschaften ausgestattet. So gibt es beispielsweise selbst stehende Stöcke.

Wenn sie an Rückenschmerzen leiden oder es Ihnen schwerfällt, die Knie zu beugen, um sich zu bücken, kann eine selbst stehende Gehhilfe eine große Erleichterung für Sie sein.

2.3 Drei-Punkt oder Vier-Punkt Gehstock

Sie sind den normalen Gehstöcken ziemlich ähnlich. Jedoch haben sie, wie der Name aussagt am unteren Ende entweder drei oder vier Füße. Diese sind entweder symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet und bieten durch eine Gewichtsverlagerung und verteile Auflagefläche ein höheres Maß an Stabilität.

Besonders für gehbehinderte Menschen mit einem unsicheren Gang bieten diese Gehhilfen mehr Sicherheit und Stütze als normale Gehstöcke.

2.4 Gehhilfe mit Sitzmöglichkeit

Einige Gehhilfen bieten durch ihre Stabilität nicht nur ein sicheres Gehen, sondern eignen sich auch als Sitzmöglichkeit für eine kurze Ruhepause. Diese Stöcke sind in der Bewegung eine klassische Gehhilfe und werden durch Ausklappen des Sitzes zu einem komfortablen Sitz.

Der Sitz dient während des Gehens als Griff. Auch die Höhe kann bei diesen Gehhilfen flexibel eingestellt werden und sie können mit bis zu 125 kg belastet werden, sodass auch schwerere Personen sie benutzen können.

2.5 Geh Gestell

Ein Geh Gestell, auch Geh Bock genannt, ist eine weitere Variante einer Gehhilfe. Diese starren Modelle sind sehr stabil und standsicher. Vor allem, wenn bei einer Rehabilitation das Gehen wieder trainiert werden muss, bietet diese Art der Gehhilfe eine verlässliche Stabilität.

Die Geh Gestelle sind in verschiedenen Ausführungen als starre oder reziproke Modelle erhältlich. Dabei werden die Unterschiede durch den gewünschten Bewegungsablauf und die mögliche Belastbarkeit der Beine bestimmt. Bei den starren Ausführungen werden beide Arme benutzt, um die Gehhilfe Schritt für Schritt nach vorne zu bewegen.

In der Vorwärtsbewegung lastet das ganze Körpergewicht beim Anheben des Geh Gestells auf den Beinen des Benutzers. Bei den reziproken Modellen ist die Konstruktion weniger starr. Sie lassen sich wechselseitig nach vorne bewegen. Das bietet eine Entlastung der Beine des Benutzers, weil nicht das gesamte Gewicht bei der Vorwärtsbewegung auf ihnen ruht.

2.6 Gehwagen oder Rollator

Gehwagen sind Gestelle mit Rädern und gepolsterten Armstützen. Ein Gehwagen hilft vor allem nach Operationen an der Wirbelsäule oder nach einem Beckenbruch, wieder auf die Beine zu kommen.

Stabile Achselauflagen entlasten Arme und Hände und unterstützen eine aufrechte Körperhaltung. Dank der vier Rollen sind Drehungen auf engem Raum möglich. Für einen Einkauf können Körbe oder Taschen daran angebracht werden.

Um den Alltag zusätzlich bequemer zu gestalten, gibt es verschiedenes Zubehör wie eine Transportplatte oder ein Tablett oder eine Sitzmöglichkeit. Für eine Pause können die Bremsen betätigt werden, damit der Gehwagen nicht davon rollt, wenn Sie sich auf den ausklappbaren Sitz setzen.

2.7 Rollstühle

Für Personen, die gerne mobil unterwegs sind, aber nicht mehr sehr lange oder gar nicht mehr laufen können, werden verschiedene Arten von Rollstühlen angeboten.

Diese sind:

  • der manuelle Rollstuhl
  • der elektrische Rollstuhl
  • der Aktivrollstuhl.
  • Gleichgewicht

Außerdem gibt es Spezialrollstühle wie:

  • den Toilettenrollstuhl
  • den Duschrollstuhl
  • den Reiserollstuhlden Aufrichtrollstuhl
  • sowie Sportrollstühle wie den Trekkingrollstuhl.

Der manuelle (selbst fahrende) Rollstuhl ist das Standardmodell. Es wird durch einen Greifreifenantrieb durch den Rollstuhlfahrer selbst gesteuert. Auch die Beschleunigung erfolgt durch den runden Greifreifen an den Hinterrädern. Diese Rollstuhlart ist empfehlenswert für behinderte Menschen, die keine Begleitperson haben.

Der elektrische Rollstuhl wird durch einen Elektromotor angetrieben und Sie brauchen selbst keine Kraft aufzuwenden, um ihn zu bewegen. Er wird ebenfalls für behinderte Menschen, die keine Begleitperson haben empfohlen. Ebenso für Menschen, die wenig Kraft in den Armen haben, um den Rollstuhl selbst anzutreiben. Auch zur Überwindung von Steigungen ist der elektrische Rollstuhl bestens geeignet.

Der faltbare Rollstuhl ist ein idealer Begleiter beim Autofahren oder in öffentlichen Verkehrsmittels. Er ist empfehlenswert für pflegebedürftige Personen, die verreisen wollen, aber auch für eine Spazierfahrt, zu der Sie mit dem Auto anfahren. Der faltbare Rollstuhl kann zu diesem Zweck bequem im Kofferraum des Autos transportiert werden.

2.8 Elektromobile

Wenn das Laufen schwerfällt und dadurch die persönliche Freiheit eingeschränkt wird, kann ein Elektromobil Ihre Mobilität zuverlässig garantieren.

Ein Elektromobil ist ein kleines Fahrzeug mit vier Rädern, einen Sitz, das von leistungsstarken Akkus betrieben wird. Sie werden in unterschiedlichen Ausführungen, mit unterschiedlicher Reichweite und Höchstgeschwindigkeit angeboten. 

Elektromobile sind leicht zu bedienen und können vielseitig eingesetzt werden. Es ermöglicht Ausflüge in die Natur, einen Besuch bei Freunden und auch das selbstständige Einkaufen. Je nach Ausführung kann ein Elektromobil bis zu 70 km ohne Probleme zurücklegen.

Elektromobile bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h können ohne Führerschein oder Zulassung gefahren werden. Die generellen Straßenverkehrsregeln sollten bekannt sein.

2.8 Treppenlifte

Ein Treppenlift ist meist ein klassischer Sitz Lift. Er befördert behinderte Personen im Sitzen die Treppe hinauf und hinunter. Der Treppenlift wird elektrisch angetrieben und läuft entlang von Schienen. Die Treppenlifte werden auf die individuellen Treppen im Haus angepasst und passt auf nahezu jede Treppe.

3. Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder die Pflegekasse

Wenn Sie eine Gehhilfe benötigen, sollten Sie bei der Krankenkasse und bei einem Pflegegrad auch bei der Pflegekasse nachfragen.
Krankenkassen übernehmen bei Pflegebedürftigkeit in der Regel kurzfristige Leistungen und die Pflegeversicherung springt bei langfristigen Leistungen ein. Es ist jedoch nicht möglich, von beiden Versicherungen Leistungen gleichzeitig zu beziehen.

Voraussetzung für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder Pflegekasse ist, dass die Gehhilfe, welcher Art auch immer, in dem Hilfsmittelverzeichnis der Kassen gelistet ist. Sie sollten sich darüber also vor einem etwaigen Kauf kundig machen. Wenn das Hilfsmittel nicht im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist, tragen Sie die Kosten alleine ohne Unterstützung der Krankenkasse.

Die Hilfsmittel, die im Hilfsmittelpflegeverzeichnis gelistet sind, sind generell zuzahlungspflichtig. Er nicht chronisch krank oder von der Zuzahlung befreit ist, muss für Gehhilfen 10 Prozent oder mindestens 5 Euro zuzahlen.

Eine weitere Option ist das Ausleihen von Gehhilfen. Einer der Anbieter für das Ausleihen von Gehhilfen ist das Rote Kreuz. Auch bei gemieteten Gehhilfen können Sie bei der Krankenkasse eine Hilfsmittelkostenübernahme beantragen.

4. Wie funktioniert eine Hilfsmittelkostenübernahme durch die Krankenkasse?

Als ersten Schritt sollten Sie die Krankenkasse kontaktieren. Sie gibt ihnen Auskunft, ob die Kosten für das Hilfsmittel übernommen werden können und informiert Sie mit welchen Sanitätshäusern ein Kooperationsvertrag besteht.

In Sanitätshaus werden Sie dann über die geeigneten Gehhilfen, die verfügbaren Modelle oder über Alternativen informiert. Sie können sich darüber aber auch im Internet schlaumachen. Die Gehhilfen sind im Internet oft günstiger und werden auch zu Ihnen nach Hause geliefert.
Wenn die Notwendigkeit für eine Gehhilfe besteht, sollte ein Arzt eine Verordnung ausstellen und seine Diagnose darauf vermerken. Nicht nur Senioren sind pflegebedürftig.

Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene können nach Unfällen zu Pflegefällen werden. In der Verordnung sollte auch die genaue Bezeichnung der Gehhilfe genannt werden, weil andernfalls die Krankenkasse ein völlig anderes Modell zur Verfügung stellen kann, das womöglich Ihren Ansprüchen nicht genügt.

TIPP: Das Sanitätshaus kann den Arzt bei der Verordnung unterstützen.
Dann reichen Sie die ärztliche Verordnung und den Kostenvoranschlag für das Hilfsmittel bei der Krankenkasse ein.

Die Krankenkasse überprüft den Antrag und genehmigt die Gehhilfe oder lehnt den Antrag ab.

Bei Genehmigung kann das Hilfsmittel dann bestellt werden. Bei Ablehnung haben Sie die Möglichkeit, Einspruch einzulegen.

Das Fazit: Gehilfen für Senioren und Co

Wenn das Gehen durch einen Unfall, eine Operation oder altersbedingt schwerfällt oder nicht mehr möglich ist, sind Gehhilfen eine wertvolle Unterstützung.

Gehhilfen sind für jede Stufe einer Gehbehinderung erhältlich. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt darüber beraten.

Und prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse oder die Pflegekasse haben.

Gehhilfen jeder Art helfen Ihnen, im Alltag mobil und selbstständig zu bleiben und tragen viel zu Ihrer Lebensqualität bei. Durch richtige Beratung und Information kann jeder die für seine Bedürfnisse passende Gehhilfe finden.

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